Die besten Strände Europas

Die besten Strände Europas - Bildquelle: Pixabay.com

Die besten Strände Europas – Bildquelle: Pixabay.com

Die abwechslungsreiche Küstenlandschaft Europas und ihre Inselwelt versprechen ein unvergesslichen Strandurlaub – die besten Strände Europas werden hier exemplarisch vorgestellt. Auswahlkriterien waren sauber und naturbelassen, aber mit guter Infrastruktur, eingebettet in eine einmalige Umgebung. Die meisten dieser Stände sind mit der Blauen Flagge ausgezeichnet, einige sogar in die UNESCO-Liste der Weltnaturerbe aufgenommen worden.

Einzigartige Strände an der Ostsee

Gotland mitten in der Ostsee war einst ein riesiges Korallenriff. Rund um die schwedische Sonneninsel wechseln sich einsame Sand- und Kiesstrände mit Felsküsten ab. Mitten am Strand ragen bis zu 40 Meter hohe bizzar geformte Kalkfelsen, Raukars genannt, empor. Die schönsten und einsamsten Strände liegen am Ende der Welt auf der kleinen Insel Fårö an der Nordspitze Gotlands, eingerahmt von Heide, Wacholderbüschen und windzerzausten Föhren, Steinmäuerchen und alten Fischerkaten. So unverändert, dass man sich unweigerlich in die Zeit zurückversetzt fühlt, als die Wikinger hier ihre Boote zu Wasser ließen.

Litauens Kurische Nehrung wurde wegen ihrer an der Ostsee einzigartigen  Dünenlandschaft  in die Liste der UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Die kristallklare, blaue See, der blitzsaubere, weiße Sand und die dunkelgrünen Kieferwäldchen im Hintergrund bilden einen harmonischen Dreiklang. Hotelunterkünfte findet man in Nida. Von Kiel und Sassnitz kann man ganz bequem mit dem Schiff zu einem mehrtägigen Ausflugspaket zur 98km langen Nehrung starten.

Die Kreidefelsen an der Nordspitze Rügens kennt wohl jeder. Aber Deutschlands größte Insel hat mehr zu bieten: Man hat die Wahl zwischen Sandstränden, unberührten Naturstränden und grasbewachsenen Küstenabschnitten entlang der Bodden. Natur pur verspricht der 7km lange  Sandstrand am Bakenberg in der Nähe von Nonnewitz. Hier säumt ein einsamer Kiefernwald den bis zu 30m breiten Strand.

Endlos weite Strände am Atlantik

OstseestrandGanz im Südwesten Irlands stößt man auf dem Weg von Killarney nach Dingle unweigerlich auf die Inch Beach, mit mehr als 5km Länge und sauberem, weißem Sand einer der schönsten Strände der Insel, ein  Paradies für Surfer und Camper. Ganz in der Nähe findet jeder eine passende Unterkunft vom Ferienhaus, einer Bed & Breakfast-Pension bis zum Premium Hotel.

Im Süden der französischen Atlantikküste zieht sich der längste Sandstrand Europas hin, umsäumt von den höchsten Wanderdünen und einem 10000km2 großen Küstenwald. Die Cote d’Argent  zählt zu den am dünnsten besiedelten Regionen Europas. Wo, wenn nicht hier, kann man einen unvergesslichen Strandurlaub verbringen?

Die besten Strände am Mittelmeer

Umweit des Städchens Calvi im Nordwesten Korsikas liegt La Pinède, einer der feinsandigsten Strände des Mittelmeers inmittel von Pinien- und Eukalyptus-Wäldchen. Komfortable Ferienhäuser und Zeltplätze auf dem Campingplatz versprechen einen unbeschwerten Badeurlaub.

Die weißen Kalksandstrände im Süden Sardiniens sind mit dem   türkisblauen, transparenten  Meer, gesäumt von rosa blühenden Oleanderbüschen und meterhohen Euphorbien in Europa einmalig und können mit Stränden der Südsee durchaus konkurrieren. Da führt der  Tahiti-Strand Sardiniens seinen Namen zu recht.

Die kleine Insel Elba ist seit der Antike berühmt für ihre Kupfer- und Erzvorkommen. So ist es nicht verwunderlich, dass jeder Strand rund um die Insel einen ganz speziell gefärbten Sand aufweist. Das Spektrum reicht von gelbweißem Muschelkalk, rosa gefärbten Strandperlen bis zu mit grünen und schwarzen Mineralien gesprenkeltem Sand. Besonders schön ist der goldgelbe Sandstrand von Fetovaia, von beiden Seiten durch Felswände windgeschützt.

Die schönsten SträndeBesonders viele, abwechslungsreiche Buchten und Strände verspricht die Inselwelt Griechenlands. Zu den Highlights gehören  das einmalige Panorama der Navagio-Bucht auf Zakynthos im Ionischen Meer mit dem im Sand versunkenen Schiffswrack, eingeschlossen vom Halbrund der hohen Kalkfelsen und nur mit dem Boot zu erreichen. Oder die abgelegene Bucht von Lemonakia auf der Blumeninsel Samos. Eine Besonderheit hat Kreta, nicht gerade arm an pittoresken Buchten und Strände, an der Südwestspitze zu bieten: Über eine Sandbank gelangt man bei Ebbe auf die kleine Insel Elafonissi. Ihr Sandstrand ist durch verwitterte Muschelschalen leuchtend rosa gefärbt. Durch einen hellgrünen Tamariskenwald gelangt man auf einem Trampelpfad zum Leuchtturm, von wo man einen herrlichen Rundblick über die Insel und das azurblaue Meer hat. Einmalig ist das Panorama der pittoresken Stadt von Lindos, über die Akropolis von Rhodos thront, zu beiden Seiten flankiert von der Pallas-Bucht mit weichem, sauberem Sandstrand und das fast geschlossene Rund der felsigen St.Pauls-Bucht.

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